Vorhersage

16
Juli
Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben am 11. Juli 2019

Situation und mittelfristige Prognose

Belastung durch die Blüte der Gräser sinkt!
Endlich ist es so weit: Die Blüte der Gräser lässt nach. Die Belastungen sinken generell, zunächst durch das kommende unbeständige Wetter samt Niederschlägen und in weiterer Folge durch das Abblühen etlicher Gräser. Das bedeutet meist geringe bis höchstens punktuell mäßige Belastungen in den Tief-, Tal- und Beckenlagen. Zusätzlich könnte Gräserpollen bei Konstellationen mit Wind aus nördlichen Richtungen eingetragen werden. In höheren Lagen muss noch mit erhöhten Werten gerechnet werden, wenn die Bedingungen günstig sein sollten. Regenschauer können die Pollenkonzentrationen tageweise oder kurzfristig senken.
Unter den Gräsern blühen aktuell das Weidelgras, das Hundszahngras und die Fingerhirsen.

Die Maisfelder blühen und sollten von Gräserpollenallergikern gemieden werden. Aufgrund der beachtlichen Größe des Maispollens ist mit intensiverem Pollenflug nur in der Nähe von blühenden Feldern zu rechnen.
Wegerich und Ampfer blühen und können zusätzlich belasten.

Wir erwarten den Beginn der Beifußpollensaison aus derzeitiger Sicht je nach Region und Entwicklung für Mitte bis Ende Juli.

Was sich sonst noch tut: Im Pollenspektrum befindet sich Pollen der Nesselgewächse und der Gänsefußgewächse, der von geringer allergologischer Bedeutung ist.

Die Belastung durch Pilzsporen wird durch feuchtwarmes Wetter gefördert. In den Tieflagen werden verbreitet mäßig bis hohe Werte erreicht. Die Belastung sinkt mit der Seehöhe.

Prognose für Österreich 16.07.2019 - (ZAMG)

Zunehmend sonnig und trocken geht es durch den Tag. Zwischen der Tauernregion und dem Mostviertel besteht tagsüber noch geringe Schauerneigung, insgesamt bleiben die meisten Quellwolken aber flach und harmlos. Besonders alpennordseitig sowie im Osten lebt der Wind aus West bis Nord auf. Tageshöchsttemperaturen 20 bis 27 Grad. Pollenallergiker haben in hohen Lagen mit mäßigen Reizen durch Gräserpollen zu rechnen, sonst reizen Gräser nur mehr schwach. Die Pilzsporenkonzentration in der Luft ist generell sehr hoch.

Für den Inhalt verantwortlich:

pollenwarndienst.at und HNO-Klinik der Medizinischen Universität Wien, Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
Uwe E. Berger MBA und Mag. Dr. Katharina Bastl
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen in Österreich und dem umliegenden Ausland
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet

Wetterdaten und Prognosen für heute basierend auf synoptischen Daten: ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
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