Vorhersage

15
September
Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben am 12. September 2019

Situation und mittelfristige Prognose

Die Ragweedpollensaison klingt aus, überwiegend mäßige Belastungen im Osten!

Die Ragweedpollensaison klingt langsam aus und die Konzentrationen in der Luft sind rückläufig. Es muss jedoch in den betroffenen Regionen Österreichs weiterhin mit mäßigen Belastungen durch die lokale Nachblüte und Ferntransportereignisse gerechnet werden. Vor allem das Burgenland, Wien, Niederösterreich, die Steiermark, und Teile Oberösterreichs und Kärntens sind betroffen.

Hinweis: Die Belastungen können tageweise und im Tagesverlauf schwanken – halten Sie sich daher mit der tagesaktuellen 3-Tages-Prognose und den stündlichen Vorhersagen, wie dem Allergierisiko, am Laufenden! Beachten Sie insbesondere eine mögliche Belastung über Nacht.
Durch die anhaltende Blüte von Ragweed im Osten und Süden Europas, können Belastungen zeitweise bei entsprechender Windkonstellation auch in anderen Regionen Österreichs auftreten bzw. die Belastung durch Ferntransport von Ragweedpollen in den betroffenen Regionen Österreichs verstärkt werden.
Der Westen Österreichs ist nach wie vor eine zu empfehlende Region für Ragweedpollenallergiker.

Die Beifußpollensaison ist vorüber. Es sind nur noch vereinzelt Pollenkörner in der Luft, die die Reizschwelle aber nicht mehr überschreiten.

Die Gräserpollensaison ist mit der Schilfblüte ebenfalls zu Ende gegangen.

Wegerich
und Ampfer blühen noch und können zusätzlich belasten.

Die Goldrute blüht. Da sie von Insekten bestäubt wird, sorgt sie für keinen maßgeblichen Pollenflug, kann aber für Personen mit Sensibilisierung auf Korbblütler (wie Beifuß und Ragweed) im unmittelbaren Kontakt von Bedeutung sein. Der kanadischen Goldrute kommt als Neophyt in Österreich auch ökologisch Bedeutung zu und sie wird zur Zierde in Blumensträußen verwendet.

Was sich sonst noch tut: Im Pollenspektrum befindet sich Pollen der Nesselgewächse und der Gänsefußgewächse, sowie Pollen von Efeu der von geringer allergologischer Bedeutung ist. Die Belastung durch Pilzsporen sinkt durch den Wetterumschwung auf mäßige Werte.

Die Belastung durch Pilzsporen steigt durch die spätsommerlichen Bedingungen wieder auf hohe Werte. Pilzsporen treten in den Tieflagen in bis zu hohen Konzentrationen auf. Mit der Seehöhe nimmt die Belastung durch Pilzsporen ab.

Prognose für Österreich 15.09.2019 - (ZAMG)

Verbreitet scheint den ganzen Tag über die Sonne nachdem sich lokale Frühnebelfelder aufgelöst haben. Nur in den Beckenlagen im Süden Österreichs können sich die Hochnebelfelder auch etwas länger halten. Der Wind bleibt den ganzen Tag über schwach bei maximalen Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad. Pollen von Ragweed stellen in der Osthälfte des Landes teilweise noch eine mäßige Belastung dar. Pilzsporen lösen landesweit bei Allergiker*innen oft mäßig bis starke Reaktionen aus.

Für den Inhalt verantwortlich:

pollenwarndienst.at und HNO-Klinik der Medizinischen Universität Wien, Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
Uwe E. Berger MBA und Mag. Dr. Katharina Bastl
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen in Österreich und dem umliegenden Ausland
Auszugweiser oder vollständiger Nachdruck und Veröffentlichung nur unter Angabe der Quelle gestattet

Wetterdaten und Prognosen für heute basierend auf synoptischen Daten: ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
zum Team

Nach oben