Vorhersage

27
Mai
Situation und mittelfristige Prognose für

Ausgegeben am 24. Mai 2017

Situation und mittelfristige Prognose

Belastungen durch Gräserpollen sind verbreitet mäßig bis hoch!
Es muss weiterhin mit mäßig bis hohen Belastungen durch die Blüte der Gräser abhängig von Region und Wetterlage gerechnet werden. Sobald sich das angekündigte Schönwetter durchsetzt wird auch der erste Belastungsschwerpunkt der diesjährigen Gräserpollensaison erwartet. Gräserpollenallergiker sollten blühende Wiesen meiden, da dort die lokale Belastung höher ausfällt. Dort wo die Mahd schon stattgefunden hat, fallen die Belastungen geringer aus.
Roggen beginnt zu blühen und kann in der Nähe zu Feldern in den Anbaugebieten für Gräserpollenallergiker eine Rolle spielen bzw. zusätzlich belasten.
Ampfer und Wegerich blühen.

Achtung: Pollenallergiker sollten auf Spaziergängen Hut und Sonnenbrille verwenden!

Bei den weißen Flocken in der Luft handelt es sich um Pappelwatte. Sie selbst reizt nicht, es handelt sich nur um Samen und Samenhaare der Pappel. Da aber üblicherweise der Flug der Pappelwatte mit dem Start der Gräserblüte einhergeht werden Beschwerden oft fälschlicherweise der Pappel zugeschrieben.

In höheren Lagen Österreichs muss in den Wuchsgebieten der Grünerle mit der beginnenden Blüte gerechnet werden. Durch Ferntransport kann Pollen in meist geringem Maße auch in die Tallagen gelangen, die Hauptbelastung ist aber in den mittleren bis höheren Lagen anzutreffen. Grünerlenpollen kann Erlen- und Birkenpollenallergiker betreffen.

Die Nähe zu den derzeit blühenden Rapsfeldern sollte von betroffenen Pollenallergikern gemieden werden.

Auffällig ist der sogenannte „Schwefelregen“: Auf Wasseroberflächen, glatten Flächen und Fensterscheiben bilden sich gelb gefärbte Staubsedimente. Sie stammen von Nadelbaumpollen, der zwar lästig sein kann, aber keine allergischen Beschwerden auslöst.

Was sich sonst noch tut: Im Pollenspektrum befindet sich zudem Pollen von Eiche, Walnuss, Kiefer, Fichte, Holunder und der Nesselgewächse.

Pilzsporen können mittlerweile in den Tieflagen in relevanten, aber vorerst nur geringen Konzentrationen in der Luft auftreten.

Hier die aktuellen Allergene Gräser und Pilzsporen als Steckbriefe (die wichtigsten Informationen über allergene Pflanzen und ihre Erkennungsmerkmale in Wort und Bild)!
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Prognose für Österreich 27.05.2017 - (ZAMG)

Hochdruckeinfluss sorgt für strahlend sonniges Wetter und oft ist es sogar wolkenlos. Nur im Osten bilden sich tagsüber einige harmlose Quellwolken. Es ist mit mäßigen bis starken Belastungen durch Gräserpollen zu rechnen. Pilzsporen, Erlenpollen und erste Roggenpollen sind eher in geringer Menge in der Luft vorhanden.

Für den Inhalt verantwortlich:

pollenwarndienst.at und HNO-Klinik der Medizinischen Universität Wien, Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
Uwe E. Berger MBA und Mag. Dr. Katharina Bastl
Mittelfristige Prognose basierend auf Modelldaten und Pollenzählungen in Österreich und dem umliegenden Ausland
Wetterdaten und Prognosen für heute basierend auf synoptischen Daten beireitgestellt von der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
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