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Alle wichtigen Begriffe auf einen Blick

  • Allergen

    Pollenallergene sind biologische Moleküle (Proteine, = Eiweiße), die sogenannte "Epitope" in ihrer räumlichen Struktur aufweisen - diese haben eine Art "Schlüssel - Schloß - Funktion und sind vorwiegend an der Oberfläche der Pollenkörner angeordnet. Über ihre wahre Natur, bzw. ihre genaue biologische Funktion, gibt es noch wenig Information, obwohl ihre chemische Struktur zum Teil bis in alle Einzelheiten bekannt ist. Im Prinzip dienen sie als Informationsträger zum Austausch von Informationen zwischen männlicher und weiblicher Blüte. Warum sie aber manchen Menschen Unannehmlichkeiten bereiten, wissen wir bis heute nicht.

  • Allergenpotenz

    Einige Pollenallergene (Gräser, Birke, Beifuß und Ragweed) sind dem menschlichen Immunsystem als "Feind" wohlbekannt, andere scheinen unser Immunsystem nicht sonderlich zu interessieren. So gibt es in Mitteleuropa, in der Luft im Laufe des Jahres, wesentlich mehr Brennesselpollen oder auch Kiefernpollen als Gräserpollen - dennoch sind Allergien gegen beide unbekannt. Es liegt also anscheinend an der chemischen Struktur, ob unser Körper gewisse Eiweiße als gefährlich oder harmlos einstuft.

  • Allergie

    Eine Fehlfunktion des Immunsystems, die zu Überproduktion von Abwehrstoffen (Antikörpern) führt. Lesen Sie auch im Kapitel Allergie nach.

  • Alternativ-Medizin

    Im Allgemeinen sind alternative Behandlungsmethoden zur Schulmedizin bei inhalativen Allergien nicht zielführend. Homöopathische Präparate wirken meist nur für sehr kurze Zeit, die Bioresonanz geniesst kein seriöses Ansehen, und diverse Tees, Öle oder Tinkturen konnten sich ebenfalls nicht gegen die antiallergischen Medikamente durchsetzen. Am ehesten sind noch kleine Erfolge mit Schwarzkümmel-Öl (Nigella) glaubhaft.
    Vor allem aber fehlen auch wissenschaftlich belegte Studien über die Wirkung alternativer Methoden bei Allergien.
    Gäbe es verlässlich wirksame Mittelchen aus Apotheke oder Reformhaus, so wären diese längst den marktwirtschftlichen Gegebenheiten zufolge stark beworben, bzw. unter Allergikern ein rasch kursierender "Geheimtipp".
    Generell mag vielleicht das eine oder andere Mittel etwas Erleichterung bringen, eine Heilung darf man sich aber auf keinen Fall erwarten. Das gilt auch für die Akupunktur, die zwar Beschwerden lindern kann, nicht aber die Ursachen einer Allergie beseitigt.
    Wie auch immer: "Wer heilt, hat recht".

    Akupunktur

    In letzter Zeit mehren sich Berichte über sehr gute Erfolge mit Akupunktur. Zitat eines Betroffenen:
    "Ich leide seit 15 jahren unter Pollenallergie und zwar den Frühblühern (Hasel-Erle-Birke). Ich war immer über Wochen außer Gefecht in den Spitzen sogar bettlägrig und auch der sogenannte Etagenwechsel Asthmaanfälle waren ansatzweise da.
    Vor 2 Jahren hat mich mein praktischer Arzt auf die Idee gebracht Akupunktursitzungen zu machen, die in seiner Praxis angeboten wurden. Ich bin nun seit 2 Jahren nahezu beschwerdefrei, wobei der Zeitaufwand (Beginn Ende Jänner bis Anfang Mai) wöchentlich 1 bis 2 Sitzungen bis zu einer Stunde nicht zu vernachlässigen sind. Dennoch der Erfolg ist gewaltig. Und auch unumstritten. Wird sogar zu einem Drittel von der Kasse bezahlt." (Name und Anschrift der Redaktion bekannt).

  • Anamnese

    Die Klärung der Geschichte und der Hintergründe einer Erkrankung.

  • Anaphylaktischer Schock

    Kreislaufzusammenbruch, der durch zu rasche Ausschüttung von Histamin, Serotonin und anderer gefäßerweiternder Stoffe im Rahmen einer allergischen Reaktion zustande kommt.

  • Antigene

    Stoffe, die die spezifische Immunabwehr aktivieren.

  • Antikörper

    Spezifisches biolgisches Molekül (Immunglobulin), das vom Immunsystem erzeugt wird um Allergene (körperfremdes Eiweiß) zu bekämpfen.

  • Asthma

    Allergologen sprechen bereits von Asthma, wenn es zu Schwierigkeiten bei der Atmung kommt, ungeachtet der Schwere der Erscheinungen. Beim Asthma ist das Ausatmen erschwert. Schwere Asthmaattacken können tödlich enden.

  • Atopie

    Vererbliche Belastung zur Bereitschaft, allergische Reaktionen vom Typ I (Soforttyp) zu entwickeln.

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